Sorry mal für die Probleme mit den doppelten Feed Entries. Das Problem wurde gefunden und behoben, von nun an sollte es also keine Entries mehr geben die auf root.blogr.com etc. zeigen. Weiters wurde inzwischen das Caching auf den Blogr Startseiten soweit eingependelt, dass die Auslieferungszeit im Regelfall bei etwa 0,7 Sekunden max liegt. (Es sei denn man hat das Pech derjeninge zu sein der nach Ablauf der Cachetime der erste ist und dann halt 2-3 Sekunden wartet :-) Die Quotas entsrechen nun auch wieder den AGBs, ebenso wurde das Videoproblem behoben.
In den nächsten Stunden laufen im Hintergrund noch einige ressourcenintensive Datenbankmigrationen (im laufenden Betrieb) die Vorraussetzung für ein neues Feature sind… in dieser Zeit könnte die Seitenperformance nochmals ein wenig leiden, ich gebe hier Bescheid sobald die Migrations fertig sind und dann auch modQuantification online gestellt werden kann :-)
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 16:17. Kommentar verfassen
Blogr läuft seit einigen Stunden in der neuesten Softwareversion, basierend auf (dem bereits stabilen) twoday_media1.8 unter helma1.6.2. Mit dem Release wurden auch weitere twoday_media Features auf Blogr enabled so gibt es jetzt Freunde, Ratings, Gästebücher, Subpages und eine neue Startseite pro Domain. User erhalten ein Ranking welches unter anderem davon abhängig ist wie viele Freunde sie haben und welches Ranking diese Freunde, sowie das Ranking dieser Freunde, usw. (page-rank lässt grüssen :-)
In den nächsten Tagen kommen noch einige weitere Widgets (best rated etc.) auf die Übersichtsseiten. Aufgrund der inzwischen ganz beachtlichen Datenmengen auf Blogr (knapp eine halbe Million Fotos und genausoviele Texte (incl. Kommentare) brauchen die notwendigen Datenbankmigrations leider ihre Zeit. Viele der implementierten Algorithmen sind noch ganz neu und werden im Laufe der kommenden Wochen an die Praxisdaten angepasst und ständig neu parametrisiert. Blogr ist als Testplattform wie immer Alpha und dient auch der Stabilisierung und dem Praxistest von twoday_media. Das Melden gefundener Bugs ist also willkommen :-)
Neben den offensichtlichen Änderungen gab es auch zahlreiche Optimierungen der Code und Datenbankstruktur.
Obwohl twoday_media ständig neue Funktionen bekommt wird es dennoch
ständig performanter. So liefert twoday_media derzeit bis zu 400
dynamisch generierte Kommentarseiten pro Sekunde! auf www.bild.de dem Onlineportal
der deutschen Bild Zeitung aus. In Kombination mit dem eingesetzten
Cachingverfahren macht das mehr als 1000 Auslieferungen pro Sekunde
peak.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 23:55. Kommentar verfassen
Mit dem Verkaufsstart des ersten Android betriebenen Mobiles hat Google nun auch sein Versprechen wahr gemacht Android unter Open Source zu stellen.
http://source.android.com/
Damit wird es schon in Kürze einige erfreuliche Alternativen zu Apples geschlossener und proprietärer Iphone Plattform geben.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 21:59. Kommentar verfassen
Eine hübsche Sammlung von freeware TrueType Fonts bietet Ulf Theis hier zum Download an.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 20:34. Kommentar verfassen
Seit einigen Monaten bietet Youtube auch Videos als H264 / AAC codierte MP4s an. Um diese - im Vergleich zu herkömmlichen Youtubevideos - höher auflösenden Varianten in eigenen Websites zu embedden reicht es den von Youtube zur Verfügung getellten embed Code leicht zu modifizieren.
Beispiel:
Standardcode zum embedden eines Youtube-Videos im konventionellen Format:
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3IuQWC3Y_jc&hl=en&fs=1&rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3IuQWC3Y_jc&hl=en&fs=1&rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>
Hier das gleiche Video in der H264 Version:
<object width="480" height="360"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3IuQWC3Y_jc&hl=en&fs=1&rel=0&ap=%2526fmt%3D18"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3IuQWC3Y_jc&hl=en&fs=1&rel=0&ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="360"></embed></object>
In der Praxis sieht das dann wie folgt aus:
Low Quality:
High Quality:
PS. Das Vorschaubild wird in beiden Varianten leider noch aus der Lowquality Variante gezogen. Den Unterschied sieht man also erst nach dem Start der Videos. Weiters ist die H264 Variante derzeit noch bei relativ wenigen Videos verfügbar!
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 00:08. Kommentar verfassen
Unterhaltung war schon immer die wirtschaftliche Triebfeder neuer Technologien. Lange bevor es die ersten Computer in die heimischen (Kinder-) Zimmer geschafft hatten waren damalige 8 Bit Konsolen alla Atari 2000 weit verbreitet. Bereits die erste Generation dieser Konsolen wurde mit einfachen Joysticks ausgeliefert, die in der Regel die diskrete Eingabe von 8 Bewegungsrichtungen + einem (Fire) Trigger ermöglichten. Kurz darauf kamen (damals noch analoge) Varianten mit "kontinurierlicher" Abtastung der Joystickachsen (die natürlich intern dann meist wieder auf 8 Bit quantisiert wurde). Mit der Verbreitung von First Person Shootern wurden plötzlich auch Mäuse und Tastaturen zu Game-Controllern und soweit es dieses Genre betrifft sind sie bis heute auch ungeschlagen.
Abgesehen Joypads (im Prinzip meist 1-2 Minijoysticks kombiniert mit mehreren Triggern in einem handlichen Gehäuse) und Lenkrädern hat es im Bereich der Eingabegeräte im Consumerbereich in den letzten 25 Jahren kaum Neuerungen gegeben.
Natürlich wurden sämtliche bestehenden Konzepte im Lauf der Jahre ständig technisch verbessert. So wurden beispielsweise analoge Kugelmäuse vor gut 10 Jahren (am Seriellen Port betrieben) gerade mal mit einer Abtastfrequenz von rund 40 Herz abgefragt. Im Vergleich zu heutigen high end Gamingmäusen mit 1000Hz Pollingfrequenz (durch spezielle USB Treiber) und einer internen Bildabtastrate von 6000Hz, die eine Gesamtlatenz von rund einer Millisekunde bieten. Ebenso erwähnenswert sind hier Funktionserweiterungen im Bereich ForceFeedback, welches sich vor allem bei Joysticks und Lenkrädern durchgesetzt hat und inzwischen schon sehr realistische Kraftrückwirkung an den Benutzer simuliert.
Wirklich revolutionär war imho aber die Idee vorhandene Technik einfach neu anzuordnen und so z.B. 5 Buttons eines Joypads auf den Hals einer Plastikgitarrenatrappe zu platzieren. So einfach (wie auf den ersten Blick auch lächerlich) diese Idee scheinen mag, so umwerfend ist die User Experience die so ein Controller bietet. Jeder der das schon mal ausprobiert hat weiss wie viel Spaß Games alla Rockband oder Guitar Hero von der ersten Sekunde an bieten. Durch den geschickt kontinuierlichen Aufbau der Schwierigkeit von kindergerecht bis hin zum Expertenmodus bleibt der Spielspass über sehr lange Zeit erhalten. Gerade weil ich mich schon seit mehr als 20 Jahren an "echten" Gitarren versuche war ich überrascht wie viel Spass und Entspannung mir der Expertmodus von GH3 und Rockband gebracht hat. Trotzdem bieten die 5 Tasten auf Dauer zu wenig direktes Mapping im Vergleich zu einer normalen Gitarre mit 6 Saiten und 24 Bünden.
Interessanter fand ich hier die ersten Drumkits die mit Rockband auf dem Markt kamen. Aufgrund des Grundprinzips fällt es bei Drums natürlich leichter ein direktes Mapping zu realisieren. Mit Rockband 2 kommen neben Pads und Basedrum auch noch Becken und Anschlagdynamik mit ins Spiel. Ist man (wie ich) Anfänger an den Drums übt man schon mal einige Wochen um die Songs im Modus "Schwierig" zu meistern, der Expertmodus verlangt dem Spieler im Prinzip zu 100% jeden Schlag des original Drummers ab, das könnte noch eine (sehr :-) ) lange Zeit dauern bis ich mich da darüberwagen kann.
Ich finde die Entwicklung in vielerlei Hinsicht einfach genial. Jeder der mal ein Instrument erlernt hat weiss wie sehr sich mit zunehmender Fertigkeit vor allem auch die eigene Fähigkeit verbessert Musik zu analysieren und so ein völlig neue Wahrnehmung und Differenziertheit beim Hören von Musik zu erreichen, die dem normalen passiven Durschschnittshörer nie möglich sein wird. Genau dieser Prozess den ich jetzt seit 20 Jahren auf der Gitarre erlebe, erfahre ich nun erneut im Bereich der Drums. Einfachste und seit Jahren langweilige Songs werden plötzlich wieder in neuem Licht betrachtet. Spannend man hört nicht nur man (er)lebt wieder aktiv mit.
Sehr empfehlenswert das selbst auszuprobieren. Der Einstieg ist verhältnismässig günstig, eine aktuelle Konsole vorausgesetzt kostet das Einstiegsdrumset samt Software nicht mal soviel wie man für ein halbwegs vernünftiges Fusspedal eines echten Schlagzeugs hinlegt. Für die ersten Monate reicht es um zu sehen ob man dauerhaft Spass daran hat seine Koordination von Händen und Füssen zu steigern :-) Inzwischen kommen immer mehr semiprofessionelle E-Kits für die Konsolen auf den Markt, die ein natürlicheres Drumfeeling, Anschlagdynamik, geringeres Übersprechverhalten, realistischen Rebound der Pads und Pedale uvm. bieten. Zusätzlich zur Konsole lassen sich an solche Kits auch Drumheads wie z.B. das Alesis DM5 anschliessen welche dann per USB oder Midi einen nahtlosen Einstieg in eigenständiges aktives Schlagzeugspiel ermöglichen. Netter Nebeneffekt der E-Kits, sie sind verhältnismässig leise und lassen sich so auch zu Hause und Abends verwenden ohne die Nachbarn zu stören.
Um sich das ganze etwas besser vorstellen zu können hier ein Video mit "One step closer" von Linkin Park, gespielt auf einem noch lowcost Kit im Expertmodus von Rockband 2.
Das Wachstum dieses Branchensegments ist enorm, 3rd party Firmen die Alternativhardware anbieten boomen. Jede Band die etwas auf sich hält veröffentlicht inzwischen das neue Album auch in einer selbst erspielbaren Variante für Rockband oder GH - jüngste Beispiele sind das neue Album von Metallica und das heute neu erscheindene AC/DC Album. Bands wie Aerosmith erzielen inzwischen mit Ihren Absätzen bei Guitar Hero höhere Gewinne als mit gewöhnlichen Platten/Mp3 Verkäufen. In den kommenden Monaten erscheint die nächste Generation von Musikgames. Guitar Hero World Tour bietet neben der bereits heute bestehenden Möglichkeit übers Internet gemeinsam mit anderen Menschen Musik (in Echtzeit) zu machen, auch erste Möglichkeiten selbst Songs zu komponieren bzw. zu arrangieren. Um ein Gefühl für die Größenordnung des Potentials zu bekommen: alleine auf XBOX-Live - dem Onlineservice der Xbox360 - gibt es derzeit 14 Millionen aktive (zahlende) User, monatlich werden es 2 Millionen mehr…
Weblinks:
http://www.drumrocker.com/
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 23:20. Kommentar verfassen
1) Limit transparent PNGs. Unless you are a Facebook or Apple, you probably don’t have the clout to ask users to upgrade from IE6. And in any real-world website, you’ll want to support both IE6 and do transparent PNGs. The way to do this is adding ActiveX filters to your images. But this is an expensive operation, so instead of having many transparent PNG icons you may want to consider serving up GIFs where possible for IE6 users. It may require having extra images around, but you’ll see an improvement on the page load.
2) Consider using CSS background images. If you have a large image to load or many small images that are not essential for the app, consider moving them from img tags to background images in a CSS selector. The document will start loading and rendering instead of waiting for all the images to load. Some browsers won’t even display the page until all the images are downloaded and this should solve that.
3) Use image concatenation. If you have a few images that are all the same size (e.g. toolbar icons), make them all one image side-by-side. Then you can use background-position in your CSS to display different parts of the image. The trick here is that you’ll be saving many of those expensive HTTP requests to the server.
4) Correct response headers. This one is probably a no brainer. But you’ll want to be sure that your web server is sending the correct headers in the HTTP response so that the browser knows how to cache the images.
5) Load images in Javascript. If you have a few large images (say for a front page news bulletin), it maybe best to preload them using new Image() while displaying a loading indicator. This will at least get the rest of the site loaded and processed.
source http://www.appcelerant.com/five-ways-to-load-images-faster-on-browser.html
ps. ad 1) der tag an dem der ie6 unter die 2% grenze fällt sollte zum weltweiten webentwicklerfeiertag ernannt werden.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 20:49. Kommentar verfassen
stehen fest. Ab 15. November gilt für Wiener Kunden eine Erhöhung von 9,78% bei Strom und 22,8% bei Gas bezogen auf den aktuellen Preis.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 4 Monaten um 18:30. Kommentar verfassen
Ein interessanter Ansatz: View und Controller werden vom Server in den (Web)-Client gezogen. Jedes Element des Userinterfaces wird durch lightweight Messages kontrolliert. Einige Beispiele:
<!– SHOW AN INDICATOR ON SAVE, HIDE ON RESPONSE –>
<img src=”http://www.example.com/indicator.gif” on=”r:user.save.request or r:user.save.response then hide”/>
<!– SEND A REMOTE USER SAVE REQUEST –>
<input on=”click then r:user.save.request” type=”button” />
oder
<div on=”r:user.registration.response[success=true] then show” style=”display:none”> Your registration was successful as far as you know…</div>
ein einfaches form submit
<div>Username:</div>
<input type=”text” id=”username” fieldset=”login”/>
<div>Password:</div>
<input type=”password” id=”password” fieldset=”login”/>
<input type=”button” value=”Login” fieldset=”login” on=”click then r:login.request”/>
Auf den ersten Blick erinnert das etwas an die grauenhaften Anfänge von php. Konzepte wie MVC, Frameworkelemente für Internationalisierung, Skalierung, Security, etc. scheinen einfach ausgehebelt zu werden. Genauer betrachtet macht jedoch die konsequente Anwendung des SOA Gedankens jedes konventionelle MVC Framework völlig unbrauchbar. Betrachtet man z.b. I18n nicht als Funktion sondern wieder als Service lässt es sich wieder nahtlos in obiges Konstrukt integrieren. Das ganze erzwingt eine saubere Trennung zwischen Modell und der View/Controllerschicht, die in den wenigsten Frameworks in der Praxis tatsächlich so sauber umgesetzt werden kann wie es MVC eigentlich verlangen würde.
Optimalerweise verwendet man dann ein SOUI in Kombination mit einem clientseitigen Messagebus der sich um die (gebündelte) Kommunikation mit unterschiedlichsten (serverseitigen) Services z.b. mittels Ajax via Rest, Json oder von mir aus auch SOAP kümmert. Das klassische Architekturproblem konventioneller MVC Frameworks im Rahmen des Ausbaus und der Skalierung Services zu identifizieren, zu isolieren und eigenständig zu machen fällt von vornherein weg da von Anfang an alles konsequent und ohne Kompromisse als echtes Service im Sinne einer SOA Architektur implementiert werden muss und kann.
Der so erstellt clientseitige CV Teil ist per se extrem gut wiederverwendbar, sowohl als Ganzes als auch zerlegt in seine “Einzelteile”. Die Anbindung an das Backend kann leicht auf andere Services umgebogen werden. Jedes Service kann in bestehender - dem Service entsprechend - optimaler Sprache und Architektur implementiert werden. Einbindung bestehender Module unterschiedlichster Architekturen wird plötzlich vertretbar weil die Vorteile überwiegen. Aich Umbiegen der Storagengine auf z.B. Offlinevarianten wie Google Gears wird damit extrem erleichtert.
Sehr interessant, ich muss mich weiter damit spielen um ein besseres Gefühl für die Vorteile und Grenzen zu bekommen. Vor allem bin ich neugierig darauf welche Spielwiese Google mit Chrome in den nächsten Monaten und Jahren diesbezüglich auflegen wird.
weblinks:
http://www.openajax.org
http://stephan.reposita.org/archives/2008/10/09/the-future-web-development-without-web-frameworks-my-slides-from-the-first-berlin-java-conference/
http://www.appcelerant.com/category/soui
http://soup.robert42.com/post/5836756/The-future-web-development-without-web-frameworks
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 5 Monaten um 23:02. Kommentar verfassen
Ich verbringe regelmässig Zeit in diversen Foren, zu den unterschiedlichsten Themen. Meine aktuelle Mail Inbox zeigt mir gerade dass ich alleine in den vergangenen 7 Tagen 32 Postings in 5 verschiedenen Foren verfasst habe. Von den etwa 200 neuen Beiträgen die täglich durch meinen Newsreader rauschen ganz zu schweigen. Interessant auch dass ich mich seit Jänner dieses Jahres in 25 neuen Foren registriert habe. Meine älteste Forenregistrierung (die ich immer noch aktiv verwende) ist inzwischen beinahe 10 Jahre alt.
Neben Wikis erlaubt derzeit kein Medium eine stärkere und konzentriertere Anhäufung von Spezialwissen. Foren sind zwar unstrukturierter und Information häufig über das gesamte System verteilt, bieten jedoch (im Gegensatz zu Wikis) Zugriff auf das kollektive Wissen der aktiven Forencommunity.
Inzwischen gilt es als Standard die Themen in Haupt und Unterbereiche (auf einer Startseite vereint) zu unterteilen. Pro Unterbereich gibt es dann in der Regel Topic-Threads wobei der jeweils erste Beitrag eines Thread von der Community üblicherweise als einleitende Frage zum Thread verstanden und benützt wird. (Was ja nicht so sein muss.) Man kann darüber streiten ob diese (evolutionär) gebildete Gliederung absolut gesehen Sinn macht - aus Usability Sicht jedenfalls, Gewohntes und Wiedererkennung fördern Vertrauen und Wohlbefinden des Users.
Die meisten Foren basieren auf phpbb, vBulletin sowie immer öfters burning board. Teils aufgrund fehlender Module, teils aufgrund mangelhafter Konfiguration leiden 99% der Foren unter 2 gravierenden Mängeln:
1) Die Ergebnisse der Suche sind katastrophal schlecht, in den seltensten Fällen sind logische UND Verknüpfungen möglich, die Google Websuche bietet meist bessere Ergebnisse als die interne Suche.
2) Bis jetzt habe ich noch kein Forum mit OpenId-Anbindung (oder vergleichbaren Systemen) gefunden. Es nervt wenn man sich jedesmal wenn man eine dringende Frage hat, zunächst neu registrieren und den Account anschliessend per Mail aktivieren muss. Zumal selbst ausgefallene Usernamen häufig schon vergeben sind und somit mit jeder Registrierung neben einem (hoffentlich) neuen Passwort auch der Username neu gemerkt werden muss. Eine forenübergreifende Webidentität wäre ebenfalls hilfreich.
Wäre also ein schönes Projekt ein OpenId Service samt Modul für die gängisten Forensysteme anzubieten.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 5 Monaten um 00:12. Kommentar verfassen
Absurd, auf amazon bekommt man seit kurzem eine Printausgabe von Wikipedia. Das etwa 1000-seitige Buch enthält die Kurzfassung von rund 20.000 Artikeln. Zum Vergleich alleine die deutsche Version von Wikipedia enthält aktuell mehr als 800.000 Artikel, die englische 2,5 Millionen. Eine gebundene vollständige Printausgabe in Kurzfassung! würde also 125 Bände a 1000 Seiten benötigen.
Um den Wikipedia Lizenzbestimmungen gerecht zu werden wurden im Anhang die Namen der verantwortlichen 90.000 Autoren abgedruckt :-)
Als skurrile Erinnerung an die Anfänge des Internets ist das ganze vermutlich eine nette Geschenksidee für befreundete Geeks bwz. Coautoren :-)
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 5 Monaten um 23:58. Kommentar verfassen
Tokina 100mm 2,8 Macro, erster Schnappschuss vom Ficus im Wohnzimmer :-)
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 6 Monaten um 17:47. Kommentar verfassen
Meine ersten 4 Stunden mit Google Chrome im normalen Arbeitseinsatz hinter mir. Bis jetzt habe ich keine Probleme entdeckt. Lock and Feel ist noch ein wenig Beta, ich vermisse die Statusleiste, finde dafür sehr cool dass die Tabs in die Titelleiste des Fensters hochgerückt sind und so Platz spart und den weit verbreiteten 16:9 Schirmen entgegen kommt. Die Javascriptengine ist auf den ersten Blick genau so schnell wie die von Firefox 3.0, allerdings verspricht Firefox mit 3.1 hier nochmals eine deutliche Performancesteigerung.
Nett auch der fix integrierte Javascriptdebugger - insbesondere der Punkt "Statistik für Computerfreaks" unter Entwickler - Taskmanager :-)
Nettes Detail: jedes Tab ist ein eigener Prozess, so gefährden amok laufende Javascripts nicht mehr alle offenen Sessions.
Leider gibt es noch kein Masterpassword was den professionellen Einsatz leider noch stark einschränkt.
Nachtrag:
Öffnet man ein neues Tab zum "anonymen Surfen" erhält man folgenden Hilfetext:
schnipp
Sie haben den Modus für anonymes Browsen aktiviert. In diesem Fenster aufgerufene Seiten werden nicht im Browserverlauf oder Suchverlauf angezeigt. Zudem werden nach dem Schließen des Inkognito-Fensters keine anderen Hinweise wie Cookies auf dem Computer gespeichert. Heruntergeladene Dateien oder hinzugefügte Lesezeichen werden jedoch beibehalten.
schnapp
lustig wird dann folgender Abschnitt:
schnipp
Das anonyme Browsen wirkt sich nicht auf das Nutzerverhalten bzw. auf die Funktionsweise von Servern oder Software aus. Vorsicht ist geboten bei:
- Websites, auf denen Informationen über Sie gesammelt oder weitergegeben werden
- Internetanbietern oder Arbeitgebern, die die von Ihnen aufgerufenen Seiten protokollieren
- Bösartiger Software, mit der Ihre Tastatureingaben festgehalten werden (dafür bekommen Sie Smileys gratis)
- Überwachung durch Ermittlungsbehörden
- Personen, die hinter Ihnen stehen
Weitere Informationen zum anonymen Browsen erhalten Sie hier.
schnapp
In diesem Zusammenhang habe ich schon öfters bemerkt, dass Google vor allem bei Betaprodukten einen sehr legeren Stil für Hilfe- und Infotexte verwendet. (alla "Hurra sie haben es geschafft!") Wirkt so als ob diese Texte von den Entwicklern selbst stammen. Ich finde das sehr erfrischend und es verleiht der Software Authentizität - ich mag das!
Noch ein paar Infos (via Philipp)
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 6 Monaten um 12:48. Kommentar verfassen
Gerade ein wenig gebenchmarked:
Setup:
Helma1.6.0, Java 1.6, aktuelles twoday_media
Identische Hardware (Intel Core2 Duo Notebooks mit 2 Giga Ram)
Betriebssysteme: Windows Vista Sp1, Gento Linux 2007.1
Ausspielen einer Seite mit 10 Userkommentaren (normalerweise unterhalb von CMS Artikeln mittels Ajax eingebunden)
ab mit 100 gleichzeitigen Requests
Vista: 35 dynamisch generierte Seiten pro Sekunde
Linux: 75 dynamisch generierte Seiten pro Sekunde
Zum Vergleich eine statische 100kb Seite über Apache ausgespielt:
Vista: 520 statische Seiten pro Sekunde
Linux: 5130 statische Seiten pro Sekunde!
—
Auf Produktivsystemen (selbstverständlich unter Linux ;-) kratzen wir zum Vergleich dynamisch an 500 Auslieferungen pro Sekunde pro Rechner (ungeclustered) wie weit linear ein Cluster mit 4 Rechnern im Verbund (helmaSwarm) skaliert werden wir demnächst feststellen :-)
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 7 Monaten um 16:34. Kommentar verfassen
Web2.0 Usern wird häufig vorgeworfen, dass sie freiwillig auf alle hart erkämpften datenschutztechnischen Freiheitsrechte verzichten und damit die zurecht harten Fronten, die sich gegen Überwachung richten schwächen. Dabei werde aber mehrere Dinge vermischt.
Zum einen wäre da der Content den ich als User bewusst veröffentlichen möchte. Die Kontrolle darüber was public wird und was nicht liegt dabei ausschliesslich bei mir.
Weiters ist mir bewusst dass die meisten meiner Klicks auf Webshops und ähnlichen Systemen mitgetracked werden um aus den gewonnenen Informationen ein Profil meiner Surf- und Kaufgewohnheiten zu erstellen. Auch das stört mich nicht, da mich zielgerichtete Werbung in der Regel weniger nervt als breit gestreute Adds. Zudem führen Ähnlichkeitsvorschläge häufig dazu dass ich auf interessantes neues Material (Musik, Literatur, Filme) etc. stosse dass mir sonst verborgen geblieben wäre.
Der dritte Bereich - und hier wird es kritisch - sind Nachrichten die ich über das Netz verschicke. Technisch gesehen also Datenpakete die zusammengesetzt vom Mailtext bis zum Torrentfragment unterschiedlichste Informationen enthalten können. Da derzeit praktisch 99,9% des Netztraffics unverschlüsselt übertragen wird kann praktisch jeder technisch versierte "Schurke" mitlesen was ich wann an wen sende und empfange. Im "besten" Fall ist das ein gelangweilter Sysadmin meines Internetproviders, ein Nachbar dem es gelungen ist den Traffic des gesammten Telekabel RUS mitzusniffen, oder aber im schlimmsten Fall ein automatisierter Mechanismus im Rahmen einer präventiven Vorratsdatenspeicherung einer nationalen oder aussernationalen Behörde. Das ist genau die Ebene auf der Datenschutzgesetze wirksam werden und schützend eingreifen (sollten). Da die aktuelle und vergangene Innenpolitik hier national wie international unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung auf ganzer Linie versagt bleibt nur noch der Ausweg auf technischer Ebene auf flächendeckende End-to-End Verschlüsselung zu setzen. Derartige Mechanismen sind schon längst ausgereift und z.B. auch schon integraler Bestandteil auf einer tiefen Netzwerkebene von IPv6. Aus welchen Gründen auch immer scheint es aber aus aktueller Sicht noch Jahre zu dauern, bis IPv6 flächendeckend eingeführt ist.
Auch aus den oben genannten Gründen haben die Jungs von The Pirate Bay ein neues Projekt gestartet welches End 2 End Verschlüsselung erlaubt. IPETEE ist dabei vom Ansatz ein Network Stack Filter der im Stack zwischen Application Layer und IP Layer liegt, also sowohl für Appliaktionen als auch "von unten" Betrachtet für den IP Layer völlig transparent ist. Sehr begrüssenswertes Projekt dass hoffentlich bald verwendbare Implementierungen aufweist.
Nachtrag aus traugrig aktuellem Anlass: ua berichtet helge
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 7 Monaten um 21:07. Kommentar verfassen
Nice, Google bietet mit seiner Chart API die Möglichkeit super einfach dynamisch generierte Diagramme in Websites einzubetten. Beispiel der Aufruf
<img src="http://chart.apis.google.com/chart?
chs=250×100
&chd=t:60,40
&cht=p3
&chl=Hello|World"
alt="Sample chart" />
rendert folgendes Chart

Neben klassichen Torten- und Balkendiagrammen stehen Streudiagramme, Radar-Charts, Venn-Diagramme zur Verfügung. Die Anzahl der Requests ist nicht begrenzt, Google bittet vorher anzukündigen wenn mehr als 250.000 API Calls pro Tag erwartet werden. Die ausführliche API Dokumentation findet man hier.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 8 Monaten um 21:21. Kommentar verfassen
Die vergangene Woche war ich in den Tiroler Bergen zum Wandern. Großteils zu Fuß, teilweise auf allen vieren, zumindest bei einer Tour bei der ich mich etwas übernommen hatte ;-) und zwischendurch auch viel im Mini unterwegs, der sich als phantastisches Bergauto herausgestellt hat. Schön war’s und auch erkenntnisreich. Da ich in Tirol geboren und aufgewachsen bin musste ich allerdings erst 16 Jahre in Wien leben um einsame Bergwanderungen wieder als etwas Besonderes erleben zu können.
Abgesehen von den Bergen empfinde ich das Landleben in den Tiroler Tälern ja immer noch als quälend unspannend und mir geht jedes Mal das Herz auf wenn ich wieder in die pulsierende, lebendige Vielfalt des Wiener Alltags zurückkehre. Dennoch beneide ich den Johannes der demnächst zur großen Alpentour aufbricht und beinahe 2 Monate quer durch Österreich wandern wird. Vielleicht lässt es sich ja organisieren dass ich ihn ein oder zwei Tage lang begleite. Bis jetzt haben sich schon zahlreiche Bekannte und Freunde mit gleichem Ansinnen bei ihm gemeldet, so dass seine Tour einen gewissen „Forrest Gump Effekt“ haben könnte? Aber mal sehen was demnächst kommt, um Forrest Gump zu zitieren "Life is like a box of chocolate. You never know, what you'll get." ;-)

Veröffentlicht vor 1 Jahr und 8 Monaten um 09:31. Kommentar verfassen
SproutCore ist ein Javascript Framework welches schöne MVC Modellierung erlaubt. Das besondere ist die stark ausgeprägte Controller / View Schicht die grossteils clientseitig abläuft und mittels JSON-RPC mit dem Server kommuniziert. Die GUI Elemente fühlen sich teils noch etwas ungeschliffen an, aber trotzdem ein sehr schöner Ansatz, da mit wenig Entwicklungsaufwand sehr schöne Web-GUIs gebaut werden können.
via Max
Was mich bei solchen Lösungen immer etwas stört ist die ungeklärte Frage der Performance, Skalierbarkeit und Ausfallssicherheit. Für viele sicher ein Grund mit dem Einstieg zu warten. Ich denke Frameworks mit austauschbarer Storage- und oder Middlewareschicht sind hier deutlich im Vorteil.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 8 Monaten um 10:38. Kommentar verfassen
Google Maps erlaubt in der aktuellsten Version das händische Setzen neuer Wegpunkte durch verschieben der Route mit gedrückter Maustaste. Das erlaubt sehr intuitiv auf alternativen Wegen zum Ziel zu gelangen. Interessant also vor allem für Fahrer denen eine schöne bzw. fahrtechnisch anspruchsvolle Strecke wichtiger ist als die schnellste Route.
Bisher gestaltete sich der Export derart erstellter Routen auf ein portables Navigationssystem äusserst mühsam, da Google Maps nur einen Single Point of Interest Export zulässt und keine Routen unterstützt.
Das Firefoxplugin Navigation pre trip planer ermöglicht es Routen die über Google Maps erzeugt worden sind per Klick auf (ua) Tomtom Routefiles (.itn) zu exportieren. Nach der Installation des Plugins erscheint im rechten oberen Bereich des Google-maps Fensters der Link "Export Station List to Navigation System". Auf der verlinkten Site gibt es einen Scriptlink zum Download des Routefiles in einem fürs Navi lesbaren Format (z.B. Tomtom ITN File). Das so gespeicherte File kann dann ins itn Verzeichnis des Tomtom kopiert werden und im Menüpunkt "Reiseroutenplanung" - "Optionen" - "Reiseroute laden" ausgewählt werden.
Derzeit gibt es noch eine kleine Einschränkung. Werden Wegpunkte in Google Maps direkt über die Suchfunktion eingebunden scheinen sie nicht in der Exportliste auf. Das Problem kann durch einen kleinen Trick umgangen werden, indem man Start und Endpunkt "händisch" um wenige Meter verschiebt. Selbst gesetzte Wegpunkte (durch Drag n Drop Operationen auf die Route) sind folglich davon nicht betroffen.
Veröffentlicht vor 1 Jahr und 8 Monaten um 22:06. Kommentar verfassen