Axel Zuzek

3GS Testaktion gestartet

Gestern Abend habe ich im Rahmen von T-Mobiles Aktion das brandneue Iphone 3GS für einige Wochen an einige Blogger zu Testzwecken zu überlassen mein Endgerät im T-Center übergeben bekommen.

Als bisher begeisterter Android G1 Nutzer mit relativ wenig Erfahrung in der Benutzung von Apple Produkten bin ich vor allem an den Unterschieden der beiden Plattformen Iphone OS3.0 vs. Android1.5 sowie an der Insgesamtperformance und vor allem der Usability und Alltagstauglichkeit, die sich in Kombination mit der jeweils eingesetzen Hardware ergibt, neugierig. Insbesondere die Anbindung an bestehende Email-, Kontakt und Kalenderlösungen die nicht von Apple stammen, sowie jenen Softwareverbesserungen die sich aus der Nutzung der neuen Hardware (Kompass, 3D Beschleunigung, erweiterte Bluetooth Protokolle, schnellerer Prozessor etc) ergeben.

Meine Erfahrung mit dem G1 hat mir gezeigt, dass nach einer Eingangsphase in der man begeistert hunderte von Applikationen durchtestet und das Gerät bis zum letzten Pixel an die eigenen Bedürfnisse anpasst und konfiguriert, sehr schnell der Alltag einkehrt in dem sich die tatsächliche 99% Nutzung des Gerätes auf eine Handvoll von Programmen reduziert. Genau jene Software und Funktionalitäten (auf die ich später noch im Detail eingehen werde) möchte ich fürs erste auch am Iphone intensiv testen.

Für die nächsten 3 Tage fahre ich auf ein Seminar und werde dazu nur das  Iphone mitnehmen und meine anderen beiden Phones zu Hause lassen. Einzig installierte Zusatzapplikation (auch aus Zeitgründen) ist für das erste Testwochenende TwitterFon. Auch möchte ich Apple beim Wort nehmen und ausprobieren ob die Grundfunktionalität und Verwendung des Phones ohne Handbuch oder Onlinehilfe möglich ist - (was ich beim G1 aus der Praxis bestätigen kann).

Der Ersteindruck ist jedenfalls schon mal sehr positiv. Das Gerät (ist abgesehen von der weißen Plastikschale) deutlich stylischer und wertiger als das G1, die Reaktion auf Fingerberührungen erfolgt ohne spürbaren Lag und fühlt sich daher sehr viel besser an als am G1, die Screentastatur am Iphone erlaubt (auch ohne Übung) eine genauso schnelle Eingabe wie die Hardwaretastatur am G1. Die meisten Standardapps (Maps, Browser etc.) fühlen sich deutlich flotter an wenn es ums Öffnen und Skalieren geht (auf Browserunterschiede, (Javascript-)Performance der Browser etc. möchte ich später noch genauer eingehen), was ich fürs erste einzig schmerzlich vermisse, ist ein konsistenter (Hardware) Back-Button mit dem ich zur vorherigen Applikation/Screen wechseln kann… aber vielleicht gewöhne ich mich ja noch an die eindimensionale, mulitaskinglose Prozessverwaltung des Iphones…

Veröffentlicht vor 1 Woche um 17:13. Kommentar verfassen

Mobileblogger - Iphone 3GS

Ich freue mich, dass ich unter den ersten 8 Bloggern bin die schon morgen ein Iphone 3GS - noch vor dem offiziellen Verkaufsstart - für einige Wochen zum kostenlosen Testen von T-Mobile zur Verfügung gestellt bekommen. Weitere Berichte folgen demnächst…

Veröffentlicht vor 1 Woche und 2 Tagen um 22:52. Kommentar verfassen

Buchbesprechung “The Definitive Guide to Grails” 2nd Edition

“The definitive Guide to Grails”  (Februar 2009) ist die  Second Edition der 2006 erschienenen gleichnamigen Erstausgabe.  Das Buch beschreibt die kürzlich erschienene Version 1.1 von Grails und berücksichtigt folglich auch sämtliche Neuerungen, die sich inzwischen durch Aktualisierung der Grails zugrunde liegenden Techniken (wie Spring,  Hibernate,  Sitemesh,…) sowie der zahlreichen Grails Plugins ergeben haben.

Die Autoren Greame Rocher und Jeff Brown geben als (Haupt-)entwickler des Grailsprojektes Informationen aus erster Hand und verwenden hierzu einen klaren und prägnanten Schreibstil.  Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Fachbüchern hat man hier bei keiner einzigen Zeile das Gefühl, die Autoren hätten das Thema nicht zu 100% verstanden.  Im Rahmen der übersichtlich aufgebauten Artikel wird eine vollständig lauffähige Beispielapplikation entwickelt.  Jeder Absatz wird durch Codebeispiele veranschaulicht. Dennoch ist es den Autoren gelungen die einzelnen Kapitel soweit kontextfrei zu gestalten, dass sich das Buch auch hervorragend als Nachschlagwerk eignet.

Nach einer allgemeinen Einleitung in das Konzept der Grails Plattform wird zunächst die Basisfunktionalität von Grails (als MVC Framework) bezüglich der Eigenschaften von Domain Classes, Controllers, und Views erklärt.  Auch hier wird sehr praxisnah vorgegangen,  im Gegensatz zu anderen Grailsbüchern sind beim linearen Lesen des Buches kaum Fragen offen geblieben.  Jedes Kapitel enthält abschließend einen Block, der das automatisierte Testen der jeweils vorgestellten Teilbereiche erläutert.  Die Detailtiefe des Buches ist in beinahe jedem Kapitel praxistauglich, dh. die vorgestellten Codebeispiele und Konzepte taugen großteils auch im Rahmen größerer Projekte und dienen nicht nur der vereinfachten Veranschaulichung.  So werden auch auf Themen wie Command Objects, Interceptors, Logging, Validierung, Data Binding, Taglibs, Grailstags, Custom Tags bereits in den Einführungskapiteln näher erläutert.

Kapitel 6 beschreibt die Möglichkeiten des Grails Url Mappers,

Kapitel 7 beschäftigt sich mit Internationalisierung,

Kapitel 8 geht mit praxistauglichen Beispielen auf die einfache Integration von Ajax ein.

Webflows, die auf Springframework Webflows basieren und in Grails bereits integriert sind, werden ausführlich in Kapitel 9 behandelt.

Kaptitel 10 gibt einen Einblick in GORM (Grails Object Relational Mapping) und beschreibt neben Associataions, Dynamic Finders, Cirtiera Queries, HQL und SQL sowie Pagination.  Insbesondere wird dabei versucht, auf die Architektur des zugrunde liegenden ORMs (Hibernate) in Hinblick auf Performanceoptimierung und Caching einzugehen. Das Kapitel schließt mit Transactions, Detached Objects und einigen Tipps zum Thema Performance Tuning bestehender Applikationen.

Kapitel 11 beschäftigt sich mit Services

Kaptitel 12 erläutert Konfigurationsmöglichkeiten, das eingesetzte Build System sowie die Integration von Grails Applikationen (Apache Ant, Ivy, Cobertura, Hudson) ebenso wie die Integration in gängige JAVA IDEs. Scheduling Jobs (via Quartz Plugin) sowie den Deploymentprozess (via WAR file)

Kapitel 13 gibt einen Überblick über die Verwendung der verfügbaren Grails Plugins (deren Zahl ständig steigt) sowie eine Einführung in die Erstellung eigener Plugins.

Kapitel 14 (Security) gibt zunächst einen Überblick über gängige Attackszenarien (XSS, SQL Injection, DoS, BDBV) und deren Vorbeugung bzw. Behandlung mit Grails.  Im zweiten Teil des Kapitels wird das Thema Authentication sowie Rechte und Rollensystem exemplarisch anhand eines konkreten Implementierungsbeispiels basierend auf dem JSecurity Plugin abgehandelt.

Kaptitel 15 zeigt in praxisnahen Beispielen wie Webservices und gängige Schnittstellensysteme mit Grails implementieren werden können (REST, Atom, RSS, SOAP)

Die beiden folgenden Kapitel bieten eine Einführung in Spring und Hibernate sowie die Möglichkeiten des direkten Zugriffes via Grails.

Im Anhang findet sich eine kurze Einführung in Groovy.

Fazit:

“The definitive Guide to Grails” ist bisher das mit Abstand beste Grailsbuch, das ich gelesen habe und auch eines der wenigen Tecbücher, das sich von Anfang bis zum Ende linear lesen lässt ohne je langweilig zu werden.  Es bietet einen sehr guten Einstieg in die Grails Plattform und viele Ideen, die sich mit geringem Anpassungsaufwand in eigene Projekte übernehmen lassen.  Es ist auffällig, wie sich das gute Gefühl, das sich beim Praxiseinsatz der Grailsplattform beim Entwickler einstellt auch beim Lesen dieses Buches wiederfindet.

Amazon-Buchlink

Veröffentlicht vor 2 Monaten und 3 Wochen um 17:42. 1 Kommentar

Google Mail

Seit Anfang 2005 nutze ich Google Mail (damals noch in der geschlossenen Pre Betaphase). Nachdem ich vor einigen Tagen wieder mal Gelegenheit hatte einen Blick auf alternative Mailanbieter zu werfen ist mir erst bewusst geworden wie schlecht die Konkurrenz im unmittelbaren Vergleich abschneidet. Statt jetzt auf die Schwächen von GMX, Exchange und Co einzugehen, stelle ich lieber eine Liste an Gründen zusammen warum ich Google Services einfach bevorzuge:

Usability / GUI:

Das Interface ist auf das Wesentliche reduziert, es gibt keine nervenden Zwischenscreens, keine Bannerwerbung oder ähnliches. Das Schreiben einer Mail funktioniert vollständig über Tastatur ohne auch nur ein einziges Mal zur Maus greifen zu müssen. Empfängeremailadressen werden nach Eingabe des ersten Buchstabens anhand des (automatisch angelegten Adressbuches) automatisch vervollständigt. Die Sortierung ist praxisbezogen automatisch nach Häufigkeit der versendeten Emails die an diese Adressen gegangen sind gereiht. Tabs funktionieren und sind sinnvoll gesetzt. Fileupload (für Attachements) passiert mittels Flashuploader asynchron. Durchschnittliche Attachements sind so fast immer hochgeladen bevor man mit dem Schreiben des Begleittextes fertig ist. Zitierter Text wird kontextabhängig (intelligent) ausgeblendet was die Übersichtlichkeit langer Mailsthreads unglaublich erhöht. Das Erstellen von Mails passiert mittels WYSIWYG Editor, der auch problemlos formatierte Inhalte aus der Zwischenablage übernimmt und in sauberen Html darstellt. Dies funktioniert für Officedokumente genauso wie für markierte Ausschnitte aus beliebigen Html Seiten.

Die Listendarstellung erlaubt effizientes, schnelles Arbeiten.  Gmail erkennt automatisch Replies und erstellt automatisch einen Threadview (mit Ajax ein und Ausklappfunktion). Unschlagbar bei Verwendung von Mailinglists.

Ordnerstrukturen waren vorvorgestern

Struktur wird durch Labels (Tags) und nicht durch Ordner erreicht. Labels sind frei erstellbar und lassen sich kombinieren. Einfach zu erstellende Filterfunktionen erlauben z.b. das Autolabeling + Überspringen des Posteingangs (nützlich z.B. für Mailinglisten) Das Multilabeling erlaubt flexible “Datenschnitte” z.b. Zuordnung zu einer Mailinglist einerseits und weitere Tags zur Einteilung in Subkategorien, Todolisten, Tags für Abarbeitung mit geringer Priorität etc.

Suche

Was soll ich dazu sagen Google und Suche… In meiner privaten Inbox liegen inzwischen gut 30.000 Emails aus den letzten 4 Jahren (incl. Mailinglists). Dennoch lassen sich auch jahrealte Mails durch intuitive Eingabe einiger Stichworte zuverlässig wiederfinden. Es gibt wohl keinen Konkurrenten der Google hier etwas vormachen könnte. Googles Grundsatz (auch bei Gmail) lautet lösche niemals Daten und bietet mit mehr als 7 Gigabyte kostenlosen Plattenplatz pro Account mehr als genug Raum dafür. Nützt man Email unterstützende Projektmanagementsoftware alla Trac wächst so das eigene Mailarchiv im Laufe der Zeit zu einem persönlichen Datenarchiv mit chronologischem Dokumentationscharakter an. Wann wurde warum welche Entscheidung von wem getroffen etc…

Das Webinterface verhält sich wie eine Desktopapplikation, durch massiven Ajax Einsatz fühlt es sich extrem schnell an und reagiert unmittelbar auf Benutzereingaben, meistens ohne die Seite neu laden zu müssen. Hat man Google Gears installiert lässt sich der Dienst auch offline (also z.B. unterwegs in Bahn oder Flugzeug) nutzen - auch ohne aktive Internetverbindung.

Features

Der Mailspace liegt derzeit bei 7,3 Gigabyte pro Account (gratis!) und wächst ständig. (zum Vergleich 2006 waren es rund 1 Gigabyte, meine 30.000 Mails benötigen weniger als 1 Gigabyte an Plattenplatz.

Die Mailgrösse ist nicht Limitiert.

Gmail erlaubt das Einbinden beliebig vieler externer Email-Konten (per Pop oder Imap), darüber hinaus ist es möglich eingebundene Konten auch als Absendeadresse anzugeben. Dies erlaubt einen nahtlosen Wechsel von anderen Services. Inzwischen leite ich rund 15 Accounts auf meinen zentralen Googleaccount weiter. Vollständige IMAP und POP3 Unterstützung für Mailclients ist genauso selbstverständlich wie SSL Authentifizierung.

Spam

Gibt es praktisch nicht (zumindest nicht in der Inbox). Ich kenne viele Leute die Gmail rein als Spamfilterrelay verwenden. Findet sich doch mal unerwünschter Content in der Inbox kann dies zukünftig durch die “Als Spam markieren” Funktion vermieden werden. Auf diese Art wird man auch schnell unerwünschten Newsletter los ohne dafür einen extra Filter erstellen zu müssen. Zudem werden sämtliche Binaryformate automatisch auf Viren überprüft.

Gmail erlaubt eine Direktansicht von praktisch allen gängigen Formaten direkt im Browser. Verwendet man Google Apps, können diese auch online bearbeitet werden.

Jede Google Emailadresse ist gleichzeitig auch eine eindeutige Jabber.id und kann z.B. über den im Webinterface integrierten Google Chat verwendet werden.  Will ich eine Mail schreiben, sehe ich unmittelbar ob der Empfänger vielleicht gerade im Chat online ist. In vielen Fällen ist Echtzeitkommunikation sinnvoller als der asynchrone Weg per Email.

Google Mail ist völlig kostenlos, ebenso wie das Einbinden einer eigenen Domain mit vollständiger MX Anbindung.  Firmendomains (incl. google Apps) sind bis zu einer Firmengrösse von 50 Mitarbeitern gratis, darüber fällt eine geringe Lizenzgebühr pro Mitarbeiter an. Der Dienst kann weltweit von praktisch jedem Rechner mit Internetzugang aus genützt werden. Abgesehen vom Browser entfallen sämtliche internen Kosten für Clientinstallation und Wartung.

Neben den Mail Kernfunktionen bietet der Google Account kostenlosen Zugriff auf zahlreiche weitere Onlinedienste (Google Apps), den Google Calendar (liebe dieses Teil), Picasa Web, Google Reader, Google Spreadsheets, Google Word, etc.

Seit einigen Tagen lassen sich zudem weitere Module aus Google Labs in Gmail integrieren dazu gehören:

Aufgabenplaner
Youtube, Flickr, Picasa Vorschau im Browser
Fixed width Fonts wählbar (Programmiererparadies)
Mausgesten
Benutzerdefinierte Datumsformate uvm.

Datensicherheit

Rein technisch gesehen liegen meine Maildaten auf verteilten, dezentralen Servern, weltweit verteilt auf Google Rechenzentren. Ausfallssicherheit wird durch Redundanz gewährleistet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Exchangeserver einer Firma geklaut wird, das hauseigene Rechenzentrum abbrennt, oder der hausinterne Serveradmin Mist baut und die Daten verloren gehen, schätze ich persönlich höher ein, als einen weltweiten Googledatengau. Dennoch liegen die Daten nicht “Inhouse” und viele (vor allem Firmen) haben Probleme mit der Vorstellung sensible Maildaten bei Google zu speichern. Mit meinen privaten Daten habe ich da kein Problem, ich würde ohnehin nie etwas in eine unverschlüsselte Email schreiben, dass ich nicht auch offen aussprechen oder in meinen Blog veröffentlichen könnte. Die konsequente Verwendung von PGP Verschlüsselungsdiensten sollte langsam ohnehin selbstverständlich sein. Mail ist per se ein unsicheres, unverschlüsseltes Verfahren und selbst wenn mein eigener Mailserver InHouse steht, werden Mails an Geschäftspartner durch zahlreiche ungesicherte Hops (durchs Internet) geschleusst bevor sie am Zielmailserver ebenfalls unverschlüsselt abgelegt werden. Objektiv betrachtet existiert Emailsicherheit derzeit also nur dann wenn sich die Endanwender darauf einigen ein gemeinsames Verschlüsselungsprotokoll zu verwenden.

Zukunft

Trotzdem wäre es schön wenn Google eine Inhouselösung für Google Apps finden würde, die es erlaubt Daten und Datenverarbeitung in firmeneigene Rechenzentren zu legen. Gelänge dies wäre die Marktführerschaft noch früher erreicht, als dies imho ohnehin der Fall sein wird. Tendenziell geht der Trend jedoch in eine andere Richtung. Persönlich gehe ich davon aus, dass Google mit Android und Chrome in wenigen Jahren eine Plattform schaffen wird, die das heutige Betriebssystemkonzept von Apple, Microsoft und Co ad absurdum führen wird. Dabei ist mir jedoch noch nicht klar in welche Richtung das Konzept bezüglich Datenspeicherung geht, lokal oder dezentral verteilt. Letzteres ist in der Regel stabiler, ausfallssicherer und skaliert besser. Dennoch ist es eine menschliche Eigenschaft zumindest das Gefühl der Kontrolle über den eigenen (Daten-) Besitz haben zu wollen und diesbezüglich gibt (derzeit) noch die Vorstellung der lokalen Datenbox den meisten Anwendern wohl noch mehr Vertrauen.

All jenen die jetzt schon Webdienste (alla Gmx) verwenden kann ich nur raten sich Google mal anzusehen. Wenn es Fragen zur Migration bestehender Konten auf Google Konten gibt helfe ich gerne weiter.

http://www.gmail.com

Veröffentlicht vor 3 Monaten um 15:42. 1 Kommentar

HowTo run Grails1.1 + Acegi + IntelliJ IDEA

Example:

create new grails application with IntelliJ IDEA

create file testapp/grails-app/conf/BuildConfig.groovy containing
grails.project.plugins.dir=”./plugins”

install acegi security plugin (from shell)

>grails install-plugin acegi

>grails create-auth-domains User Role Requestmap

>grails generate-manager

>grails generate-registration

check that your  intelliJ project file /grails-app/ProjectName.iml contains the following lines

...
<component name="NewModuleRootManager" inherit-compiler-output="true"<exclude-output />
<content url="file://$MODULE_DIR$">
...
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/grails-app/conf" isTestSource="false" />
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/grails-app/controllers" isTestSource="false"  />
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/grails-app/services" isTestSource="false" />
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/grails-app/taglib" isTestSource="false" />
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/src/groovy" isTestSource="false" />
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/src/java" isTestSource="false" />
...
<orderEntry type="module-library">
<library name="Grails User Library">
<CLASSES>
<root url="file://$MODULE_DIR$/lib" />
<root url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/lib" />
...
</CLASSES>
<JAVADOC />
<SOURCES />
...
<jarDirectory url="file://$MODULE_DIR$/plugins/acegi-0.5.1/lib" recursive="false" />

If you get “cannot find symbol class AuthenticateService in LoginController.java” while compiling try to add the following lines to SecurityEventListener.java

package…

import org.grails.plugins.springsecurity.service.AuthenticateService;

public class

this solution works for me until jetbrain will fix the problem in the next 8.1.1 EAP

(see http://www.jetbrains.net/devnet/message/5233749)

Veröffentlicht vor 3 Monaten und 1 Woche um 00:00. Kommentar verfassen

Windows 7 Beta

Computerbase.de berichtet dass die neue Beta von Windows7 (Build 7000) bereits fünf Tage nach der Downloadfreigabe aktuell einen Anteil von 1.09% in der Betriebssystemverteilung aufweist. (Soweit es die Seitenzugriffe auf Computerbase.de betrifft). Der Plan die Downloadanzahl auf maximal 2 Millionen Tester zu beschränken musste schon nach wenigen Stunden aufgegeben werden.

verteilung

Ich habe die Beta am Wochenende kurz angetestet, die Installation dauerte rund 10 Minuten bis zum ersten Loginscreen, die Hardware meines Sony Notebooks wurde vollständig erkannt. Vollständig wirken auch die Treiber für die Onboard Nvidia Mobile GPU, auch der Mehrschirmbetrieb klappte auf Anhieb problemlos. Der Systemstart am Notebook dauert incl. Start und Laden einer Seite in Firefox rund 35 Sekunden. Erwähnenswert finde ich dass Windows 7 nun endlich auch echtes vom Betriebssystem verwaltetes Farbmanagement beinhaltet. Wie bereits der Max berichtete hat es Microsoft leider immer noch nicht geschafft die Funktionalität der Console (=Dosbox) zu erweitern. Die Tendenz Microsofts nicht im geringsten auf die Bedürfnisse von nicht .net Softwareentwicklern und Technikern einzugehen bleibt also offensichtlich unverändert. Abgesehen davon könnte Windows 7 das beste Windows aller Zeiten werden.

Update:

Microsoft liefert mit Windows 7 die Powershell in der Version 2 mit.  Powershell ist eine auf .net basierte Alternative zu cmd.exe und baut vom Konzept ähnlich wie Unix Shells auf das Pipe&Filter Prinzip, jedoch werden hier im Gegensatz zu Unix Shells nicht Strings gestreamed sondern coolerweise Objekte. Die Syntax ist optional kompatibel zur (für mich gewohnten) Bash Syntax (cd, mv, ls,…) und erlaubt darüber hinaus Shellmagic wie z.B.
Beenden aller Prozesse mit mehr als 100MB Speicherbedarf:

get-process | where { $_.WS -gt 100MB } | stop-process

(oder in funktionsidenter bashiger Schreibweise)

ps | where { $_.WS -gt 100MB} | kill

Weiters bietet Powershell umfassende Scriptingmöglichkeiten: Power Shell Scripting Language
Downloadlink

Veröffentlicht vor 5 Monaten und 2 Wochen um 19:32. 1 Kommentar

Chello DNS-Fallback deaktivieren

Seit einigen Monaten hat Chello die default zugewiesenen Nameserver 195.34.133.20 sowie 195.34.133.21 so konfiguriert dass sie im Falle von fehlerhaft eingegebenen Urls auf eine Chello eigene Not Found Seite verweisen welche jede Menge Werbung enthält. Chello nennt das ganze "Adressfehler-Service", ich nenne es eine "Klickfalle".

Hier findet sich (gut versteckt) das zugehörige Opt-Out Formular .

Alternativ kann man auch die "alten" Chello Nameserver -195.34.133.10 sowie .11 in die Betriebssystem bzw. Routerconfig eintragen, die sich hier Rfc-konform verhalten.

Veröffentlicht vor 6 Monaten und 2 Wochen um 23:37. Kommentar verfassen

Lenovo Android Phone

Nice, Lenovo baut jetzt auch ein Android basiertes Phone…

Veröffentlicht vor 6 Monaten und 2 Wochen um 01:45. 1 Kommentar

SSDs mit 200.000 IOPS

Micron stellt demnächst Solid State Disk mit unglaublichen 200.000 IOs pro Sekunde in Aussicht und das bei einer Bandbreite von bis zu 800MB pro Sekunde und Kanal. Die vorgestellten Modelle sind als PCIe Karten ausgeführt um keine Limitierungen durch den Übertragungsbus zu erfahren. Die Preise starten bei 1000 US Dollar für die kleinste Speichergrösse, für den professionellen Serverbereich in Anbetracht der Leistung geradezu ein Schnäppchen.

Solche Devices in Aussicht kann ich von nun an wieder ruhiger schlafen und meine Skalierungssorgen im Bereich Datenbank IO jenseits des physischen Hauptspeicherbereiches lösen sich schlagartig in Luft auf.

http://www.youtube.com/watch?v=m1GBPreUPXk

Veröffentlicht vor 7 Monaten und 1 Woche um 23:59. 1 Kommentar

Windows 7 Beta Anfang 2009

Microsoft lernt aus vergangenen Fehlern und macht die Beta von Windows 7 Anfang 2009 allen offen zugänglich. Die Beta wird im Gegensatz zur Pre-Beta vom Oktober schon den vollständigen Funktionsumfang haben. Die Pre-Beta wurde bislang mit Lob überschüttet. Die Mehrheit der Tester formulierte sinngemäß: "Windows 7 ist so wie Vista hätte sein sollen." Hervorgestrichen wird die kurze Bootzeit, von Anfang an gute Treiberunterstützung, geringer Resourcenverbrauch (nur 30% des Speicherbedarfs von Vista), dynamische Anpassung an die zur verfügung stehende Hardware und somit auch bestens für Netbooks geeignet. Klingt nach einem würdigen XP Nachfolger.

Veröffentlicht vor 7 Monaten und 1 Woche um 22:03. Kommentar verfassen

Vista downgrade

Ein kleiner "Hardwaredefekt" letzte Woche hat mich dazu gezwungen mein Firmennotebook neu aufzusetzen, was ich dazu genutzt habe das (bereits lang geplante) Downgrade von Vista auf XP durchzuführen. Ein wahrer Segen. Das Vaio Book fühlt sich nun endlich wieder schnell an. Der Systemstart dauert nun 30 Sekunden (210 Sekunden unter Vista) - Hibernate wird somit völlig überflüssig. Zudem habe ich (wie auf inzwischen all meinen Rechnern) Vista Inspirat 2 installiert und somit auch unter XP eine angenehme und modern aussehende Arbeitsoberfläche. Bis zum Erscheinen von Windows 7 werde ich so gut leben können :-)

So schön kann XP aussehen :-) (und ist dabei gefühlt gut 3x so schnell wie Vista)

desktop

PS. Ich habe auch lange überlegt Ubuntu 8.10 mit KDE 4 zu installieren, was mich davon immer noch abhält ist einerseits Ultraedit, meine 95% Arbeitsumgebung und der begrenzte bis sehr umständliche Mehrschirmsupport. (Neustarts notwendig um einen externen Schirm anzuschliessen etc.) Zudem wird das Vaio nur sehr schlecht unterstützt.

Nachtrag: Unter XP funktioniert jetzt auch die Audioausgabe des Vaios tadellos. Jetzt sind beide Kanäle gleich laut, die Gesamtlautstärke ist etwa doppelt so hoch und (ich bilde mir zumindest ein) dass sich die Audioqualität hörbar verbessert hat. Die Vista-Treiber waren hier wohl noch sehr unausgereift. Sony bietet übrigens inzwischen für alle Notebooks der Business-serie (Z-Serie) vollen XP Support an. (Sämtliche Treiber + Notebookspezifische Software incl. Powermanagement, Wlanmanager, etc.)

Veröffentlicht vor 7 Monaten und 1 Woche um 15:55. Kommentar verfassen

Uns gehört die Welt

“Welche Folgen kann eine anhaltende, weltweite Wirtschaftskrise für die soziale und politische Stabilität in den Wohlstandsländern haben? Was würde das für arme Staaten und Schwellen-Länder bedeuten?” 

interessante Fragen die Klaus Werner-Lobo in seinem neuen Buch Uns gehört die Welt erörtert…

via Helge

Veröffentlicht vor 7 Monaten und 2 Wochen um 13:27. Kommentar verfassen

oh yeah

via pia (ohne webblog!)

Veröffentlicht vor 7 Monaten und 2 Wochen um 12:24. Kommentar verfassen

Neue Macbooks unterstützen HDCP

HDCP (das Akronym für Highbandwidth Digital Content Pro­tection) definiert die Verschlüsselung des Contents auf der Übertragungsstrecke zwischen Grafikkarte und Monitor. Die neuen Macbookmodelle deren externe Displayausgänge nach dem neuen Displayport-standard ausgelegt sind unterstützen HDCP. Einen Umstand den Apple bereits dazu nützt neuen (kostenpflichtigen) Downloadcontent im Itunes Store HDCP zu verschlüsseln, was dazu führt dass solche Filme nicht mehr auf externen Displays oder Beamern angezeigt werden können die kein HDCP supporten (derzeit noch der Grossteil der am Markt befindlichen Geräte). Ich verstehe immer noch nicht warum Apple trotz zahlreicher propriäterer Standards und dem Fehlen offener Schnittstellen derzeit (relativ) erfolgreich ist.

Update: http://www.defectivebydesign.org/day01-macbook

Veröffentlicht vor 7 Monaten und 2 Wochen um 00:33. Kommentar verfassen

25 Jahre c’t

Heute habe ich die Jubiläumsausgabe des c't (Magazin für Computertechnik) aus dem Briefkasten genommen. Mit 350 Seiten eine recht schwergewichtige Ausgabe des inzwischen 14-tägig erscheinenden Magazins. Das c't hat seit über 10 Jahren mehr als 300.000 Leser und den höchsten Ingenieursanteil aller deutschsprachigen Magazine. Seit 1995 habe ich keine einzige Ausgabe verpasst und über die Jahre ist es das ganze zu einem fixen Ritual geworden. Die Hefte stapeln sich jedes Jahr etwa einen halben Meter im Regal bevor sie zur Altpapiersammlung wandern. (Seit 1996 gibt es das Jahresarchiv auf CD.)

Zur 25-Jahr Feier hat heise die Erstausgabe des c't als PDF veröffentlicht.

mehr dazu hier

PS mein 25 jähriges Computerjubiläum kann ich dann in 2 Jahren feiern omg omg omg ;-)

Veröffentlicht vor 7 Monaten und 3 Wochen um 23:32. Kommentar verfassen

Exploring Grails

Grails : Java VM + Spring + Hibernate + SiteMesh + Groovy +…

mal sehen :-)

Nachtrag: Netbeans 6.5 als IDE für Grails ist sehr cool.

Veröffentlicht vor 8 Monaten um 21:27. Kommentar verfassen

MySQL Memcached

MySQL liefert mit der Version 6 Memcached , einen eigenständigen, verteilten, Memory basierten Cache der dafür optimiert ist komplexe Datenstrukturen - im speziellen also serialisierte Objekte, bzw. JSON auf einer simplen Key Data Basis zu speichern. Memcached bietet APIs für alle gängigen Programmiersprachen und bietet eine super einfache Möglichkeit, eigene Frameworks mit wenigen Zeilen Code mit einem rambasierten Objektcache aufzuwerten. Das System ist als echtes verteiltes System konzipiert und lässt sich auch gut dazu einsetzen unbenütztes Ram auf Appservern auszunützen.

Neben dem klassischen Einsatz als Objektcache können auch komplexere Strukturen wie z.B. ganze Widgetboxen, Toplisten etc. abgelegt werden. Invalidierungsmechanismen sind integriert, sobald der Cache nichts liefert greift die normale datenbankbasierte Logik. Der Cache ist also nicht transparent sondern für den Entwickler gut kontrollierbar und lightweight in bereits vorhandenen Code integrierbar.

Mal sehen wie sich das System als Alternative zu filebasiertem Widgetcaching schlägt…

Veröffentlicht vor 8 Monaten und 1 Woche um 21:11. Kommentar verfassen

Neue Blogr Features Update

Sorry mal für die Probleme mit den doppelten Feed Entries. Das Problem wurde gefunden und behoben, von nun an sollte es also keine Entries mehr geben die auf root.blogr.com etc. zeigen. Weiters wurde inzwischen das Caching auf den Blogr Startseiten soweit eingependelt, dass die Auslieferungszeit im Regelfall bei etwa 0,7 Sekunden max liegt. (Es sei denn man hat das Pech derjeninge zu sein der nach Ablauf der Cachetime der erste ist und dann halt 2-3 Sekunden wartet :-) Die Quotas entsrechen nun auch wieder den AGBs, ebenso wurde das Videoproblem behoben.

In den nächsten Stunden laufen im Hintergrund noch einige ressourcenintensive Datenbankmigrationen (im laufenden Betrieb) die Vorraussetzung für ein neues Feature sind… in dieser Zeit könnte die Seitenperformance nochmals ein wenig leiden, ich gebe hier Bescheid sobald die Migrations fertig sind und dann auch modQuantification online gestellt werden kann :-)

Veröffentlicht vor 8 Monaten und 1 Woche um 16:17. Kommentar verfassen

Neue Blogr Features

Blogr läuft seit einigen Stunden in der neuesten Softwareversion, basierend auf (dem bereits stabilen) twoday_media1.8 unter helma1.6.2. Mit dem Release wurden auch weitere twoday_media Features auf Blogr enabled so gibt es jetzt Freunde, Ratings, Gästebücher, Subpages und eine neue Startseite pro Domain. User erhalten ein Ranking welches unter anderem davon abhängig ist wie viele Freunde sie haben und welches Ranking diese Freunde, sowie das Ranking dieser Freunde, usw. (page-rank lässt grüssen :-)

In den nächsten Tagen kommen noch einige weitere Widgets (best rated etc.) auf die Übersichtsseiten. Aufgrund der inzwischen ganz beachtlichen Datenmengen auf Blogr (knapp eine halbe Million Fotos und genausoviele Texte (incl. Kommentare) brauchen die notwendigen Datenbankmigrations leider ihre Zeit. Viele der implementierten Algorithmen sind noch ganz neu und werden im Laufe der kommenden Wochen an die Praxisdaten angepasst und ständig neu parametrisiert. Blogr ist als Testplattform wie immer Alpha und dient auch der Stabilisierung und dem Praxistest von twoday_media. Das Melden gefundener Bugs ist also willkommen :-)

Neben den offensichtlichen Änderungen gab es auch zahlreiche Optimierungen der Code und Datenbankstruktur.

Obwohl twoday_media ständig neue Funktionen bekommt wird es dennoch

ständig performanter. So liefert twoday_media derzeit bis zu 400

dynamisch generierte Kommentarseiten pro Sekunde! auf www.bild.de dem Onlineportal

der deutschen Bild Zeitung aus. In Kombination mit dem eingesetzten

Cachingverfahren macht das mehr als 1000 Auslieferungen pro Sekunde

peak.

Veröffentlicht vor 8 Monaten und 1 Woche um 23:55. Kommentar verfassen

Android goes Open Source

Mit dem Verkaufsstart des ersten Android betriebenen Mobiles hat Google nun auch sein Versprechen wahr gemacht Android unter Open Source zu stellen.

http://source.android.com/

Damit wird es schon in Kürze einige erfreuliche Alternativen zu Apples geschlossener und proprietärer Iphone Plattform geben.

Veröffentlicht vor 8 Monaten und 2 Wochen um 21:59. Kommentar verfassen

zuzek.info ist die private Webseite von Axel Zuzek.